28.11.2010 von Basil Oberholzer

Abstimmungen, Regionale Abstimmungen

Weg mit der Atomkraft

St. Gallen, 28. November 2010

Medienmitteilung der Jungen Grünen

Weg mit der Atomkraft

Die Jungen Grünen Stadt St. Gallen sind sehr erfreut über die Annahme des Gegenvorschlags für den Atomausstieg und des Geothermie-Projekts.

Dass die Initiative „Stadt ohne Atom“ an der Urne abgelehnt wurde, ist insbesondere angesichts des riesigen Budgets der Gegner nicht weiter verwunderlich. Was Die Jungen Grünen aber sehr freut, ist die Annahme des noch stärker bevorzugten Gegenvorschlags mit gut 61%. Das Zeichen ist klar: Die St. GallerInnen wollen ihren Strom in Zukunft aus sauberen und erneuerbaren Quellen beziehen und nicht mehr von der dreckigen und giftigen Atomkraft abhängig sein. Der Atomausstieg ist beschlossen. Es liegt nun am Stadtrat und am Stadtparlament, diesen Auftrag schnell und sinnvoll umzusetzen. AKW sind Steinzeittechnologie, die Zukunft gehört der Sonne, dem Wind, der Erdwärme und anderen grünen Energieträgern. Daran ändern auch die tausenden von den im Abstimmungskampf eingesetzten Franken der AKW-Lobby nichts.

Aus diesem Grund ist es besonders erfreulich, dass im Gleichschritt auch das Geothermie-Projekt diskussionslos angenommen wurde. Es bietet die Möglichkeit, sofort mit der Umstellung auf grüne und erneuerbare Energien zu beginnen. Die Bilanz der Jungen Grünen ist darum überaus positiv, denn die Stadt St. Gallen hat begonnen, sich in eine grüne Richtung zu bewegen. Trotzdem sind die Ziele noch lange nicht erreicht. Jetzt geht es an die Umsetzung und es steht noch viel bevor.

 

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Basil Oberholzer
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