13.03.2011 von Basil Oberholzer

Umwelt

Nuklearkatastrophe in Japan: Ultimatum an das ENSI

Das eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI ist in der Schweiz zuständig für die Sicherheit der Kernkraftwerke. Seine Stellungnahme zur Lage in Japan: “Im schlimmsten Fall könnte eine kleiner Menge Radioaktivität austreten.” Das ENSI stellt die Katastrophe in Japan als harmlos dar. Dabei ist die Situation sehr gravierend, da es mit grosser Wahrscheinlichkeit in Atomreaktor von Fukushima zu einer Kernschmelze gekommen ist. Dabei ist radioaktives Material ausgetreten und Menschen wurden verstrahlt. Das ENSI hat offenbar kein Interesse an der Sicherheit von AKW. Das ENSI hat nur das Interesse, dass die Menschen in unserem Land glauben, dass AKW sicher sind.

Die Jungen Grünen Schweiz stellen deshalb ein Ultimatum an das ENSI. Das ENSI soll innerhalb der nächsten 48 Stunden korrekt, schnell, offen und neutral über die gravierende Lage in Japan informieren. Das selbe gilt für die Sicherheit der Kernkraftwerke in der Schweiz, insbesondere das Kernkraftwerk Mühleberg.
Ansonsten soll Peter Hufschmied, Präsident der ENSI, und die restlichen verantwortlichen Personen zurücktreten. Dann muss das ENSI neu konstituiert werden, auch mit Personen die AKW-kritisch eingestellt sind.

Jetzt erst recht keine Neuen.
Soll die Bevölkerung also auf genau jenen Leute vertrauen, die die Katastrophe in Japan verharmlosen? Das ENSI und die gesamte AKW-Lobby haben keine Glaubwürdigkeit mehr. Es wäre ein Hohn unter diesem Umständen weiterhin neue Kernkraftwerke bauen zu wollen.

  • Nie wieder Harrisburg
  • Nie wieder Tschernobyl
  • Nie wieder Fukushima
  • Keine neuen AKW!